Kauf und energieeffizienter Gebrauch von Elektroherden
Für Kochstellen gibt es kein EU-Label – trotzdem kann man beim Neukauf auch ohne Klasse Kasse machen. Ein Glaskeramik-Kochfeld ist gegenüber einer Kochmulde mit gusseisernen Platten nicht nur nutzungsfreundlicher, sondern auch etwas energieeffizienter. Kochfelder mit Induktionstechnik sind besonders effizient. Allerdings sind Induktionskochfelder in der Anschaffung teuer. Und nur Töpfe und Pfannen mit magnetisierbarem Boden sind für die Induktionstechnik geeignet.

Elektroherd

Beim Herd kommt es insbesondere auf die energieeffiziente Nutzung an. Hier zählt Augenmaß: Eine kleine Portion wärmen Sie am besten im passenden Topf oder der Mikrowelle auf. Ein kleines Pfännchen gehört nicht auf die größte Kochplatte. Und für einen Tee zum Beispiel bleibt der Herd besser kalt. Ein elektrischer Wasserkocher erhitzt einen Liter Wasser weitaus energieeffizienter.
Insbesondere ein Elektroherd mit gusseisernen Platten hat eine lange Nachheizphase. Deshalb lohnt es sich, mit Fingerspitzengefühl zu kochen. Wer den Herd erst ausstellt, wenn der Reis fertig ist, heizt damit nur noch die Küche. Mit etwas Geschick lässt sich die Restwärme jedoch optimal nutzen: einfach die Herdplatte früher ausschalten und das Essen mit der verbleibenden Hitze nachgaren.