Vergleich der Stromtarifrechner

Stromtarifrechner

In Deutschland hat man begriffen, dass Strom ein Produkt ist, das es in unterschiedlicher Qualität und zu unterschiedlichen Preisen gibt. Gefördert wurde dieses Einsehen durch die ungehemmte und ungerechtfertigte Preispolitik vieler kleiner und großer Stromkonzerne.

Um einen Weg aus dieser Preisschraube zu finden helfen meist Stromtarifrechner im Internet um einen den günstigsten Stromanbieter zu seine persönlichen Bedürfnisse zu finden.

Doch da es auch unter den Tarifrechnern Qualitätsunterschiede herrschen hat sich ‚Ökotest‘ diesem Thema gewidmet und alle Stromtarifrechner einem Vergleichstest unterzogen.
Die Ergebnisse dieses Tests finden sie hier.

Erster deutscher Online Klimagipfel

Unter der der Schirmherrschaft des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Andreas Troge findet am 04. Dezember 2007 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr der erste deutsche Online Klimagipfel statt. Veranstalter ist der Städte und Gemeindebund. Als Sponsor fungiert Cicso. Grundlage des ersten Deutschen Online Klimagipfels ist das in Deutschland weiterentwickelte OpenSpace-Online Konferenzverfahren, nach Harrison Owen. Bei der Entwicklung dieses prämierten Konferenzprogramms wurde ganz gezielt darauf geachtet, dass die Mitwirkenden im Mittelpunkt der Online Komferenz stehen.

Kabinett beschließt Klima- und Energiepaket

Das Bundeskabinett hat am Donnerstagabend bei seiner Klausursitzung in Meseberg das von Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium vorgelegte Klima- und Energiepaket beschlossen. „Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bezeichnete die Verabschiedung der Eckpunkte als Wendepunkt in der Klimaschutzpolitik. „Mit den 30 konkreten Einzelmaßnahmen des Pakets begeben wir uns auf den Pfad, der uns zu unserem Klimaschutzziel bringt. Wir werden unsere CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Die Bundesrepublik bleibt damit Vorreiter im internationalen Klimaschutz.“ Nach den Vereinbarungen des Kabinetts in Meseberg soll das Programm noch vor der Klimakonferenz auf Bali im Dezember als Gesetzespaket vom Kabinett beschlossen und in den Bundestag eingebracht werden. Weiter erklärt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel:

„Das vom Kabinett beschlossene Paket zum Klimaschutz ist etwas Neues: Wir wollen in den nächsten Monaten dreißig detaillierte Maßnahmen zum Schutz des Klimas umsetzen. Alle wichtigen Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft sind davon betroffen und werden ihren Beitrag leisten. Ein solch umfassendes und weitreichendes Klima- und Energiepaket hat es in der Geschichte unseres Landes noch nicht gegeben.“

Gabriel hob 4 wichtige Punkte des Pakets hervor:

1. Wir bauen den Anteil der Erneuerbaren Energien massiv aus, entsprechend den Vorgaben des Bundesumweltministeriums. Beim Strom aus erneuerbaren Energien haben wir uns auf ein Ausbauziel von 25-30 % bis 2020 verständigt. Gleichfalls haben wir uns darauf verständigt, bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmebedarf auf 14 Prozent zu steigern. Abgerundet werden die Maßnahmen im Bereich der Erneuerbaren Energien durch ein Biogaseinspeisegesetz. Damit erreichen wir, dass in Zukunft Biogas verstärkt als Kraftstoff und in Kraftwerken eingesetzt werden kann.

2. Wir bauen die umweltfreundliche und besonders effiziente Erzeugung von Strom und Wärme in KWK Anlagen massiv aus. Mit einer Novellierung des Gesetzes wollen wir, wie von uns seit langem gefordert, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent verdoppeln. Unterlegt ist dies durch ein durchschnittliches Fördervolumen von 750 Mio. €. Auch der Ausbau der Nah- und Fernwärme wird mit einem Investitionszuschuss von bis zu 20 % und einem Volumen von 150 Mio. € in die Förderung einbezogen.

3. Wir erhöhen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden in Riesenschritten. In einem ersten Schritt werden die energetischen Anforderungen an Gebäude im kommenden Jahr (2008) um 30 Prozent erhöht, in einem zweiten Schritt bis 2012 nochmals um die gleiche Größenordnung. Das gibt einen enormen Schub für die Bauwirtschaft und erspart den Mieterinnen und Mietern eine Menge Heizkosten. Bei Altbauten wollen wir für Eigentümer energetische Mindeststandards für Gebäude festlegen, die seine Instandhaltungspflicht konkretisieren. Wenn beispielsweise wegen dünnen Wänden und einglasigen Fenstern der Mieter zum Fenster hinaus heizt, streben wir an, dass der Mieter seine Heizkosten kürzen kann. Im Übrigen soll das erfolgreiche Gebäudesanierungsprogramm fortgeführt und nach Möglichkeit finanziell aufgestockt werden.

4. Wie ernst es die Bundesregierung mit dem Klimaschutz meint, wird auch an den Haushaltszahlen deutlich: Wir erhöhen die Mittel für den Klimaschutz drastisch. Für das Haushaltsjahr 2008 stehen für die Klimapolitik im Bundeshaushalt insgesamt 2,6 Mrd. € (einschließlich bis zu 400 Mio. € aus der Veräußerung von Emissionszertifikaten) zur Verfügung. Dies sind im gesamten Bundeshaushalt 1,8 Mrd. € mehr als im Haushalt 2005 – das entspricht einer Steigerungsrate von rund 200 Prozent!

Noch immer wird behauptet, Umweltschutz sei ein Jobkiller. Das Gegenteil ist richtig. Umwelt schafft Arbeit. Das rasante Wachstum der Erneuerbaren Energien hat bisher schon rund 200.000 Arbeitsplätze geschaffen. Auch die Maßnahmen in unserem Klimapaket werden einen doppelten Nutzen bringen: Wir schützen das Klima, indem wir den CO2-Ausstoß senken, unseren Ressourcenverbrauch schonen und unsere Abhängigkeit von den Ölscheichs verringern.

Gleichzeitig schaffen wir Arbeitsplätze im Handwerk, Industrie und Wirtschaft, indem wir Investitionen in Energieeffizienz und Modernisierung anschieben, unsere Technologieführerschaft ausbauen und für Wirtschaftswachstum sorgen.

Gabriel: „Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten zügig an die Umsetzung dieses ehrgeizigen Programms gehen. Wir wollen, dass die Einzelpunkte als Gesetzespaket noch vor der Klimaschutzkonferenz auf Bali vom Kabinett beschlossen und in den Bundestag eingebracht werden. Mit der Umsetzung dieser Eckpunkte noch vor Bali wollen wir als Bundesregierung zeigen, dass Deutschland seiner Verantwortung und seiner Vorreiterrolle im Klimaschutz gerecht wird. Denn nur wenn wir dies tun, können wir von anderen erwarten, dass auch sie bereit sind, ihren Verpflichtungen zum Klimaschutz nachzukommen.“

Weitere Informationen:

Das große Energiesparbuch

Im großen Energiesparbuch zeigt wie:
* Singles pro Jahr bis zu 1.400 Euro und etwa 3.900 kg CO2 einsparen können.
* 2-Personen-Haushalte können ca. 2.100 Euro und 5.600 kg CO2 schaffen.
* Und Familien oder 4-Personen-Haushalte sparen bis zu 3.300 Euro und 8.300 kg CO2
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EU-Ökodesignrichtlinie steht vor der Umsetzung

Das Bundeskabinett hat am 8. August 2007 den Weg frei gemacht für höhere Energiestandards bei Elektrogeräten. Mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgelegten Gesetzesentwurf zur „EU-Ökodesignrichtlinie“ werden künftige europäische Umweltverträglichkeit-Standards für zahlreiche Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler, aber auch Fernsehgeräte, PCs und Drucker in Deutschland direkt wirksam.Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: „Das Gesetz leistet einen wichtigen Beitrag zur verbesserten Effizienz energiebetriebener Produkte. Es trägt dazu bei, die Zielvorgaben der EU für Treibhausgas-Emissionen zu erreichen. Zugleich wird die Sicherheit der Energieversorgung gestärkt.“

Für die deutsche Wirtschaft bedeutete die Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie weniger Verpflichtung als Chance. Bundesminister Glos: „Der Anreiz zu Innovationen steigert die Öko-Effizienz, und baut ein positives Markenimage auf. Damit können Unternehmen Marktanteile gewinnen und neue Märkte erschließen.

Mit der Ökodesignrichtlinie wurde ein einheitlicher europäischer Rechtsrahmen für die umweltgerechte Gestaltung („Ökodesign“) energiebetriebener Produkte geschaffen.

Die noch im Detail festzulegenden Anforderungen betreffen den gesamten Lebenszyklus des Produkts, vom Rohmaterial bis zur Entsorgung; Verkehrsmittel sind ausgenommen. Besonderes Augenmerk wird auf die Senkung des Energieverbrauchs im Stand-by-Betrieb gelegt werden.

Bei der Umsetzung der Ökodesign-Anforderungen wird die Bundesregierung die Wirtschaft – vor allem KMU und Kleinstunternehmen – mit einem Informationsangebot unterstützen. Die Informationen werden von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bereitgestellt, einer nachgeordneten Behörde des Bundeswirtschaftsministeriums.

Bundesminister Glos: „Ich werde mich auf europäischer Ebene intensiv dafür einsetzen, Kostenbelastungen der Wirtschaft durch die neuen Ökodesign-Anforderungen so gering wie möglich zu halten.“

Der Gesetzentwurf ist mit weiterführenden Informationen auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht.

Bundesrat stimmt dem Energieausweis zu

Die deutsche Energieagentur dena hat folgende Änderungen des Bundesratsbeschluss gegenüber dem bestehenden Entwurf zur EnEV bekannt gegeben:
Der Bundesrat hat den Entwurf des Bundeskabinetts vom 25.04.2007 zur Novelle der EnEV (EnEV 2007) am 08.06.2007 mit Maßgaben beschlossen. Mit Ausnahme der Nummern 4, 8, 9, 14, 21 und 22 wurden alle Änderungsempfehlungen der Ausschüsse aus der Bundesratsdrucksache 282/1/07 angenommen.
Auch ein Antrag des Landes Niedersachsen bzgl. §21 Ausstellerqualifikation (Bundestagsdrucksache 282/3/07)
wurde angenommen. Der durch den Bundesrat geänderten Fassung der EnEV muss nun noch die Bundesregierung zustimmen. Die genannten Drucksachen sind über die Internetseite der dena zum Download verfügbar.
Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem Kabinettsentwurf sind im Folgenden aufgeführt:

„Bundesrat stimmt dem Energieausweis zu“ weiterlesen

Energieeffizienzstufen

Seit 1998 müssen in Deutschland bestimmte elektrische Haushaltsgroßgeräte im Handel mit einem Energieverbrauchsetikett, auch EU-Energielabel, ausgezeichnet werden. Die Umsetzung erfolgt in Deutschland durch die EU-Vorgaben der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (kurz EnVKV), die hierdurch den Verkauf und die Entwicklung von besonders sparsamen Haushaltsgeräten fördern will.

EU-Energielabel

Das auffälligste Merkmal des EU-Energielabels ist die Angabe der Energieeffizienz der Geräte in farbiger Pfeilform. Dafür erfolgt die Einteilung der Energieeffizienz in die sieben sog. Energieeffizienzklassen (A bis G). Ein Gerät der Klasse A ist besonders sparsam im Gebrauch von Energie, während Geräte der Klasse G besonders viel Energie verbrauchen. Ohne dass sich die Verbraucher erst in technische Details einarbeiten müssen, können sie sofort erkennen, wie die Energieeffizienz des Gerätes zu bewerten ist.
Des weiteren besteht dieses Label aus einem produktspezifischen farbigen Grundetikett und einem gerätespezifischen Datenstreifen, der in der Regel dem Gerät beigelegt ist und für alle zu kennzeichnenden Geräte Gültigkeit besitzt.